Freiwillige Feuerwehr Burgberg

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Mannschaftsfoto Mai 2012. Unsere Helfer in der Not !

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Die Freiwillige Feuerwehr Burgberg wurde im Jahr 1870 gegründet. Der Verein hat z. Zt. 328
Mitglieder,
von denen
70 aktive Feuerwehrmänner (Stand: 01.01.2016) ihren Dienst zum Wohl und zur Sicherheit der Allgemeinheit leisten. Wie bei anderen Wehren auch hat sich in den letzten Jahren das Leistungsspektrum von den herkömmlichen Brandeinsätzen immer mehr zu den technischen Hilfeleistungen hin entwickelt.

Durch die Veranstaltung bzw. die Teilnahme u. a. von Faschingsbällen, des Fachingsumzuges, am Dorffest und an der Vorweihnacht im Dorf nimmt der Verein rege am dörflichen Leben teil.

Hier geht's zum Übungsplan.


Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Burgberg
85 Mitglieder der Feuerwehr Burgberg fanden sich am 30. Dezember 2015 um 20 Uhr im Gasthaus Löwen zur Generalversammlung ein.
 
Unter dem Vorsitz von 1. Bürgermeister Dieter Fischer fand die Dienstversammlung der aktiven Feuerwehr statt. Nach der Begrüßung der Anwesenden wurde den doch zahlreich verstorbenen Mitgliedern gedacht. Hr. Fischer berichtete ausführlich über den Verwaltungshaushalt der Feuerwehr Burgberg für das Jahr 2015. So war z.B. eine Ersatzbeschaffung für den Rettungssatz (Schere und Spreizgerät) fällig. Auch 2016 stehen weitere wichtige Beschaffungen an. Der Digitalfunk ist eine der unerlässlichen Investitionen. In der erweiterten Haushaltsplanung ist ein neues Feuerwehrfahrzeug als Ersatz für das mittlerweile fast 40 Jahre alte Löschfahrzeug 8 vorgesehen. Er betonte, dass zur Einsatzfähigkeit ein den neuen Vorschriften entsprechendes Equipment und ein anhaltend guter Ausbildungsstand notwendig sind.
 
Laut Fischer erfordert die Häufigkeit von Naturkapriolen, wie z.B. der Murenabgang am Oberstdorfer Faltenbach vergangenes Jahr, eine detaillierte Gefahrenanalyse des Dorfbaches in Burgberg in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt. Hieraus soll ein Maßnahmenplan in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrkommandanten erstellt werden. Ebenso sei für die Gemeinde die Löschwasserversorgung in Häuser und auf dem Ried auf dem Prüfstand.
 
Albert Gilb jun. konnte auf sein zweites Jahr als 1. Kommandant zurückblicken. Handelte es sich einsatzbezogen auch in Burgberg mit „nur“ 15 Einsätzen um ein glücklicherweise verhältnismäßig ruhiges Jahr, so forderte es auch die ebenso wichtigen Führungsfähigkeiten bei 70 aktiven Feuerwehrmännern. Neben den üblichen Ölspuren und Türöffnungen zeigte sich die Fortsetzung des Trends über die Ortsgrenzen hinaus Hilfe leisten zu müssen. Auch vergangenes Jahr wurde Burgberg gerufen die Rettenberger Wehr bei einem Brand zu unterstützen. Die Oberstorfer nach dem Schlagewetter ebenso. So bewährte sich die mittlerweile regelmäßige Probendurchführung mit den Nachbarwehren Blaichach und Rettenberg. Auch der Speziallehrgang zur professionellen Anwendung des Türöffnungswerkzeuges und dem neuen Hilfeleistungssatz hatten sich bewährt. Neben 44 regulären Übungsabenden trainierten die Männer der Wehr weitere viele Abende für Leistungsprüfungen. Ebenso wurde bei einigen Lehrgängen bei der Landesfeuerwehr teilgenommen. Auch kommendes Jahr ist ein straffes Ausbildungsprogramm geplant. Gilb kündigte unter Anderem Maschinistenlehrgänge, Fahrsicherheitstraining (mit Einsatzfahrzeugen) und Brandschutzcontainer an; die regelmäßigen Proben nicht zu vergessen. Der Kommandant verwies auf die notwendigen Beschaffungen von Digitalfunk, Schutzbekleidung und die eindringlich auf die Ersatzbeschaffung für das LF8. Im kommenden Herbst wird sich wieder eine neue, junge Feuerwehrgruppe formieren, welche vor der Einsatztauglichkeit die Truppmannausbildung absolvieren muss. So dankte Albert Gilb abschließend sämtlichen Unterstützern der Feuerwehrarbeit und freute sich auf das kommende Jahr.
 
Kreis-Brand-Inspektor Joachim Freudig nahm die Verleihung des goldenen Ehrenkreuzes des Landkreises für 40 Jahre aktive Feuerwehrtätigkeit von Ehrenkommandant Ludwig Müller vor. Eine heutzutage nicht alltägliche und zu würdigende Auszeichnung.
 
KBI Freudig nutzte die Gelegenheit zur Stellungnahme zu einigen angesprochenen Themen.
 
Er bedankte sich für die Zusammenarbeit und für die Unterstützung und Hilfe beim Oberstdorfer Murenabgang. Er berichtete über die Sachlage von Digitalfunk, Löschwassertrennung vom Trinkwassernetz und einheitlicher Beschaffung von Schutzkleidung. Hier erfolgt eine Rück-evolution zu einlagiger Schutzkleidung. Diese sei sicherer für die Einsatzkräfte, billiger und somit eindeutig vernünftiger als mehrlagige. Auch der Forcierung der Ausbildung von Führungskräften kommt beim Kreis eine große Bedeutung zu. Leider sind jedoch Lehrgangsplätze schwierig zu erhalten. In Anbetracht der Häufung von gefährlichen Naturereignissen und der zunehmend notwendige Umgang mit Gefahrstoffen, sei auch die Beschaffung des Feuerwehrfahrzeuges passend für das Grüntendorf Burgberg. Er betonte überdies, dass nicht allgemein der Eindruck entstehen sollte, ein Feuerwehrfahrzeug würde alleinig für die Feuerwehr beschafft. Vielmehr sei dies eine Pflicht der Gemeinde um den Brandschutz sicher zu stellen. Ein solches Fahrzeug wird für die gesamte Gemeinde angeschafft.
 
Unter dem Vorzeichen der Neuwahlen der Vorstandschaft eröffnete 1. Vorstand, Franz Wirkner die Mitgliederversammlung.
 
Franz Wirkner und Schriftführer Uli Waldo ließen das Vereinsjahr revue-passieren. Mit Faschingsball, Kinderfasching, Vereineschießen und Familiensonntag sind nur einige Ereignisse zu nennen. Höhepunkte waren sicher der zwei-tägige Vereinsausflug nach Miltenberg und das Dorffest. Das Vereinsjahr neigte sich wieder mit dem traditionellen Seelen- und Heißer Winterapfel-Stand bei der Vorweihnacht im Dorf dem Ende zu.
 
Kassenwart Alfred Hainzinger wies einen nahezu gleichgebliebenen Kassenstand vor. So wurde Kassier und Vorstandschaft durch die Mitgliederversammlung die Entlastung erteilt.
 
Claudia Mühlegg konnte als neues Mitglied gewonnen werden.
 
Alle drei Jahre aufs Neue wird satzungsgemäß die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins gewählt. 1. Vorstand Franz Wirkner stellte sich nach 24 Jahren im Vorstand, davon neun Jahre als Vorstandsvorsitzender, wie Hermann Bader als 2. Vorstand, nicht mehr zur Wahl.
 
Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Stefan Fink, zum stellv. Vorstandsvorsitzenden Roman Kneppler gewählt. Die 85 Wahlberechtigten bestätigten den Kassier Alfred Hainzinger, Schriftführer Uli Waldo und die beiden Beisitzer Helmut Berktold und Florian Fink für eine weitere Wahlperiode im Amt. Auch die Fahnenabordnung mit Fähnrich Claus Besler und Fahnenbegleiter Herbert Köberle und Hans Bader jun. präsentiert für weitere drei Jahre den Verein.
 
Der nächste Tagesordnungspunkt war die nicht alltägliche Ehrung von 34 Vereinsmitgliedern für 25- bis 70-jährige Mitgliedschaft und die Ernennung von Hans Bader sen. zum Ehrenmitglied.

Geehrte Vereinsmitglieder
 
Im Namen des Vereines übernahm der frisch gekürte Ehrenkreuzträger Ludwig Müller die Verabschiedung der Vereinsvorstände Wirkner und Bader. Er hob die langjährige, immer noch andauernde aktive, Feuerwehrtätigkeit der beiden Kameraden hervor. Viele Lehrgänge und Leistungsprüfungen säumen Ihren Weg bei den Burgberger Floriansjüngern. Unter Ihren Fittichen wurden viele Veranstaltungen organisiert. Ein kleiner Abriss sind die Cafeterias, Wustbachfeste, die Dorffeste und Nachtumzüge. Nicht zuletzt der alljährliche Kinderfasching und der beliebte Familiensonntag. Auch der Neubau des Feuerwehrhauses fiel in ihre Amtszeit. Kurz: Zwei Musterbeispiele vorbildlicher Kameradschaft.
 
Die allseitigen Glückwünsche der anwesenden Vorstände anderer Burgberger Vereine beschlossen den Versammlungsabend.
Das Bild zeigt folgende Personen v.l.n.r.:
Ehem. 1. Vorst. Franz Wirkner, Rohrmoser, Georg jun., Bader Hans sen., Liebl, Wolfgang, Herz Otto, Herz Josef, Hehl Manfred, Zeller Helmut, Weiß Georg sen., Kniepkamp Wilhelm, Ehrenkommandant Ludwig Müller, Werder Reinhold (verdeckt), Zeller Heinrich, Kuhn Gerd, Seltman Ludwig, Besler Ernst, Heimhofer Oswald, Ehem. 2. Vorst. Hermann Bader
 
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